ENTDECKEN. EXPERIMENTIEREN. ERLEBEN. PROJEKTE MACHEN.

ProjektSchule steht für ein Lernen, das über klassische Unterrichtsformen hinausgeht. Im Zentrum steht die Überzeugung, dass Schule mehr sein kann als Wissensvermittlung – nämlich eine echte, ganzheitliche Erfahrung. Eine Erfahrung zwischen Menschen, die sich auf Augenhöhe begegnen, voneinander lernen und gemeinsam Ideen entwickeln sowie Probleme lösen.

Statt Jugendliche nur zu beschulen, zu betreuen oder zu optimieren, stellt ProjektSchule eine grundlegend andere Frage: Wo können junge Menschen heute wirklich andocken? Wo erleben sie Erwachsene nicht als Aufsicht, sondern als Mitgestaltende – als Komplizen im Denken und Handeln? Und wo sind sie nicht nur Empfänger von Bildung, sondern aktiver Teil des echten Lebens?

Die Antwort darauf ist das Konzept des CoLearningsSelbstlernen in Gemeinschaft. Lernen findet nicht in einer abgeschlossenen „Schulwelt“ statt, sondern mitten im Leben: durch Beobachten, Ausprobieren, Mitwirken und Übernehmen von Verantwortung. Die Umgebung und die Gemeinschaft werden dabei zum eigentlichen Curriculum.

ProjektSchule bedeutet, Lernen als lebendigen Prozess zu verstehen: neugierig, praxisnah und sinnstiftend.

Mario Purkathofer

Mit ProjektSchule schaffen wir einen solchen ProjektRaum für alle Beteiligten. Die Arbeit findet in Teams statt in klassischen Klassenstrukturen statt. Es gibt keine strikte Trennung zwischen Lehrpersonen und Schülerinnen. Fähigkeiten, Perspektiven und Wissen werden in einer transparent strukturierten Matrix geteilt.

  • Lehrer übernehmen die Projektleitung (zu Beginn)
  • spezifisches Know-how in Form von Inputs und Workshops in sogenannten „Laboren“ vermittelt.
  • Gemeinsame Ziele und zu erwerbende Kompetenzen werden ausgearbeitet und am Ende des Projekts überprüft.
  • Erworbene Kompetenzen sind nachvollziehbar. Gemeinsam entwickeln die Teams ihre Themen, definieren Ziele, meistern Herausforderungen und führen ihre Projekte zu einem Abschluss. Ob daraus eine Ausstellung, eine Publikation, ein soziales Projekt oder sogar eine kommerzielle Produktion entsteht, bleibt bewusst offen – die Entscheidung liegt beim Team.

Alle Inhalte wurden in den letzten 15 Jahren entwickelt, erprobt und bewegen sich dabei in den Spannungsfeldern Kultur, Technik und Soziales.

„Projekte sind gemeinsame Erlebnisse, die Spass machen. Die Neugierde Probleme lösen zu wollen. Was ist dein Problem?“

Mario Purkathofer

Von der Idee und den Problemen

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Ideen sind die Pulsgeber im ProjektSchule. Der Anfang jeden Projekts ist eine Idee. Die Idee wird zum Problem, das es zu lösen gilt. Anfangs arbeiten wir an bestehenden Ideen um die Projektwerkzeuge kennenzulernen. Später bringst du eigene Ideen ein.

Wir beginnen mit einfachen Ideen. projektSchule hilft dir eigene Ideen mithilfe individueller kollaborativer Kreativitätstechniken zu entwickeln und deine Kreativität frei zu entfalten.

Später versuchen wir soziale oder technologische Probleme zu erkennen und Lösungen zu erarbeiten.

Mit Konzept und Projektmanagement

Typischer Projektablauf

Hier zeigen wir, wie man eine Idee zum Konzept macht. Dazu zählen Zeitpläne -u. Kostenpläne, die Räume, die Kommunikation mit Ziel -u. Dialoggruppen, das Werkzeug und die Materialien, die Kommuniktion (Meetings, Präsentationen, Teambuilding & Rollenaufteilung), Ziele und Überprüfung von Zielen und wie man das Projekt von der Umsetzung bis zum ersten Prototypen oder auch darüber hinaus managed und immer im Überblick hat.

Dabei kommen verschiedene Instrumente zum Einsatz von Tabellen, Skizzen, Entwürfen, Projektmanagement Tools, Businessplänen.

Kommunikation in der projektSchule findet in Meetings statt.

Den sichtbaren Überblick behalten. Vom Skizzenbuch zum Blog und von Tabellen zu Projektmangement Tools und Business Plan.

Mario Purkathofer

Die Rolle der Lehrer ist dabei immer die des Projektteilnehmers, die eine bestimmte Rolle im Projekt einnehmen.
Schüler lernen Verantwortung zu übernehmen, präsentieren, Probleme zu erkennen und zu lösen, Dinge beginnen und abzuschliessen, sich gegenseitig zu motivieren, Gespräche führen, …

Wir sind überzeugt, dass sich die Rolle der Lehrer ändern wird vom allwissenden Fachdidakten zum suchenden Team Mitglied.

Mario Purkathofer

Das Konzept hilft uns das Projekt zu managen. So hast du jederzeit Zeitplan, Finanzen und deine Ziele im Auge. Dazu verwenden wir auch unterschiedliche Projektmanagement Tools (von Meilensteinen bis Kanban). Langfristig: Schüler und Lehrer sollen ihre eigene Technik entwicklen, wie sie sich am besten selber und im Team organisieren.

Zur Umsetzung

Die Umsetzung der Projekte benötigt Wissen, das man schon hat, oder das man sich erst erwerben muss. Je nach Projektanforderung können Fachpersonen oder Spezialisten hinzugezogen werden. Je nach Bedarf werden Labore oder Werkstätten hinzugezogen oder vor Ort gebildet. Keine Angst – wir finden eine Lösung!

Jedes Labor besteht aus Hardware, Software und Inputs. Im Game Labor benötigt man z.B. Computer, Unity und Programmierworkshops. Im 3D Labor werden 3D Drucker, CAD Programme eingesetzt um dreidimensionale Prototypen herstellen zu können.

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Zu Aufführung, Präsentation und Dokumentation

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Zu jedem Projekt zählt die Auswertung und Überprüfung der Ziele. Dies kann je naach Projektzielen andere Formen einnehgmen. Eine Aufführung, Performance, Shop, Workshop und Vermittlung, der Einsatz eines Mediums oder jede andere wundervolle Form mit Öffentlichkeit in Kontakt zu treten bis hin zu Dokumentation und Präsentation.

Zur Auswertung werden die selbstdefinierten Ziele herangezogen mit Punkten oder verbalen Bewertungen, die auch in Noten umgerechnet werden können. Klare Kommunikation erscheint wichtig.